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Christian Redl: Die Blumen des Bösen - in Wasserschloss Groß Leuthen

E_TITEL Wasserschloss Groß Leuthen
weitere Informationen

Christian Redl: Die Blumen des Bösen

Location:Wasserschloss Groß Leuthen
Adresse:Wasserschloss Groß Leuthen, Schlossstraße 1
Termine:11.08.2017 - 20:00 Uhr
Kategorie:sonstige Veranstaltungen Märkische Heide
Preis:ab 11,00 €
Anbieter:
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Christian Redl & Vlatko Kucan

?Die Blumen des Bösen? Ein musikalischer Abend mit Texten von Charles Baudelaire

11. August 2017
20:00 Uhr, Open Air
Einlass ab 18:00 Uhr
Wasserschloss Groß Leuthen
Schlossstraße, 15913 Märkische Heide

Besetzung
Christian Redl Stimme
Vlatko Kucan Klarinette, Saxophone, Melodika, Harmonia, Zither
Sven Kerschek Gitarre
Dirk Achim Dhonau Perkussion

Es handelt sich um eine Open Air Veranstaltung, die auch bei Regen stattfindet.

Charles Baudelaires ist gleichsam so etwas wie ein später Popstar der Weltliteratur. Seine Les Fleurs du Mal markieren den Beginn der Moderne in der europäischen Dichtung. Baudelaire, der früh ein Leben als Bohémien führte, besingt darin die Liebe, die Wollust, den weiblichen Körper. Aber auch den Tod, die Verwesung, die niederen Triebe. Die wilde und dreckige Großstadt. Die Blumen des Bösen - ein epochales Werk, das Christi an Redl und Vlatko Kucan mit den Mitteln einer akustischen Inszenierung durchschreiten. Die Auswahl, die sie aus über 100 Gedichten (ins Deutsche übertragen von Wilhelm Richard Berger und Therese Robinson) getroffen haben, folgt ihrer eigenen Dramaturgie. Die Musik oder besser die Klangkulisse, die Vlatko Kucan für Christan Redl schafft, illustriert nicht, sondern schafft den Gedichten ihren jeweils ganz eigenen Raum. Und Christian Redl gelingt es als Sprecher auf einmalige Weise, die subtilen Ausdrucksmöglichkeiten eines Sängers zu nutzen. Er ist Solist und Ensemblemitglied in einem, seine Stimme stets auch Teil der jeweiligen musikalischen Textur. In diesem Miteinander/Zusammenspiel scheinen Baudelaires Gedichte in ihrer ganzen sprachlichen Intensität und Schönheit auf. ?Wenn sie gelingt, dann ist Sprache wie Musik?, so die Welt anlässlich der Premiere im Deutschen Schauspielhaus Hamburg. ?Dann hat sie Melodie und Rhythmus, Harmonie und Dissonanz, dann ist sie mehr, viel mehr, als sie sagen kann. Dann malt sie Bilder, schafft Stimmungen, Atmosphären, Emotionen.? Christi an Redl und Vlatko Kucan ist dies mit Die Blumen des Bösen eindrucksvoll gelungen. Die Sprache wird bei ihnen zu Musik und die Musik zu Sprache.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

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