Fakten
Die Stadt am linken Niederrhein in Nordrhein-Westfalen liegt an der Mündung der Erft in den Rhein.
Einwohner: 152.633 (Stand Dezember2005)
Fläche: 99,48 km²
Bevölkerungsdichte: 1.534 Einwohner/km²
Höhe: 30 Meter über NN
Sehenswürdigkeiten
Neuss hat noch einige alte Bauwerke aufzuweisen. Hervorstechend sind das Quirinusmünster aus dem 13. Jahrhundert, das Obertor, der Blutturm, die Kybele-Kultstätte und Haus Rottels mit dem Schützenmuseum. Interessante Abstecher bieten das alte Gasthaus „Zum Schwatte Päd“ und das alte Café in der Michaelstraße.
Geschichte
Die heutige Stadt Neuss soll auf das römische Legionslager „Novaesium“ zurückgehen. 1190 erhielt Neuss das Stadtrecht, um 1200 entstand die große Stadtmauer. Etwa 1475 erhielt Neuss das Recht einer Hansestadt. Ab 1794 war die Stadt einige Jahre lang von den Franzosen besetzt, 1816 wurde sie preußisch. Im 19. Jahrhundert stellte sich im Zuge der Industrialisierung ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. 1913 wurde Neuss kreisfreie Stadt. Im 2. Weltkrieg wurden Teile der Altstadt durch alliierte Bombenangriffe zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg fiel Neuss in das von den Besatzungsmächten neu gebildete Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ende der 1960er Jahre wurde die alte Schreibweise „Neuß“ abgeschafft. Bei den Gemeindereformen der 1970er Jahre wurde Neuss Sitz des neuen gleichnamigen Kreises. 2003 wurde der Kreis in „Rhein-Kreis Neuss“ umbenannt.
Wirtschaft
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Industriehafen. Das verarbeitende und das Dienstleistungsgewerbe sind gut vertreten. Der früher bedeutende Landwirtschaftsmaschinenbau ist verschwunden.
Besonderheiten
Neuss verfügt seit 1875 über eine Galopprennbahn und in der Hummelbachaue über einen Golfplatz.
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