Fakten
Die kreisfreie Stadt im gleichnamigen Regierungsbezirk liegt im Münsterland in Nordrhein-Westfalen.
Sehenswürdigkeiten
Münster hat durch zahlreiche Verwaltungsangestellte und Studenten eine gemächliche Atmosphäre mit vielen Cafés und Kneipen. Die früheren Industriegebiete im Hansaviertel beherbergen heute Galerien und gastronomische Betriebe. Um den Prinzipalmarkt mit Bogengang und Lambertikirche stehen einige restaurierte Giebelhäuser und das Rathaus. Der Zwinger und der Buddenturm an der Promenade, der Dom, das Stadtmuseum im Salzhof und das Graphikmuseum im Druffelschen Hof sind weitere interessante Bauten.
Geschichte
Seit dem 6. Jahrhundert bestand eine sächsische Siedlung „Mimigernaford“, 793 wurde ein Kloster gegründet, 805 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. 1170 erhielt Münster das Stadtrecht und wurde befestigt. Ab 1358 wurde Münster Mitglied der Hanse. Die dramatische Zeit der Täuferherrschaft begann 1534 und fand mit der Ausrufung des Königreichs Zion 1535 ihren Höhepunkt, im gleichen Jahr wurden die Wiedertäufer von Bischofstruppen hingerichtet. 1648 wurde der Westfälische Friede in Münster geschlossen. 1801 wurde die Stadt von den Preußen, 1806 von den Franzosen besetzt. Ab 1815 gehörte Münster zum Königreich Preußen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte Münster einen wirtschaftlichen Aufstieg. Im 2. Weltkrieg wurde Münster durch alliierte Luftangriffe stark zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg fiel es in das von den Besatzungsmächten neu gebildete Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Wirtschaft
Die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren sind nicht Industriebetriebe, sondern Bildungseinrichtungen und Behörden. Daneben ist der Fremdenverkehr bedeutsam.
Besonderheiten
Münster hat eine „Fahrradautobahn“ (Promenade), verfügt über schöne Naherholungsgebiete und ist allgemein eine nette Stadt mit hohem Freizeitwert.
TV-Showmaster Günther Jauch wurde in Münster geboren.
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