Fakten
Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf liegt an der Ruhr im westlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen.
Einwohner: 169.905 (Stand Juni2005)
Fläche: 91,26 km²
Bevölkerungsdichte: 1.862 Einwohner/km²
Höhe: 26 bis 153 Meter über NN
Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt weist noch einige Fachwerkhäuser und altertümliche Gassen auf. Bekannte Bauten sind die Petrikirche, das Tersteegenhaus, das Rathaus, Kloster Saarn, der Wasserbahnhof mit Blumenuhr und die Stadthalle an der Ruhr.
Geschichte
Mühlheim wurde 1093 als „Mulinhem“ erstmals urkundlich erwähnt. Um 1200 entstand das Zisterzienserinnenkloster Saarn. 1508 kam die Stadt an die Grafen von Daun-Falkenstein, 1682 an die Grafen von Leiningen, 1766 an Hessen-Darmstadt. 1780 wurde die Ruhr schiffbar gemacht. 1815 kam Mülheim an Preußen. 1820 gründeten die Brüder Dinnendahl eine Eisenschmelze. 1846 erhielt Mülheim das Stadtrecht, 1849 begann die Stahlproduktion. 1871 wurde die Firma Thyssen gegründet. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt durch alliierte Luftangriffe schwer beschädigt. Nach dem 2. Weltkrieg fiel Mülheim in die britische Zone und dann in das von den Besatzungsmächten neu gebildete Bundesland Nordrhein-Westfalen. 1994 zog die britische Armee ab.
Wirtschaft
Mülheim ist auch heute noch ein wichtiges Wirtschaftszentrum mit Großindustrie und Lebensmittelhandel.
Besonderheiten
Die bekanntesten Sportvereine Mülheims sind der Hockeyclub Uhlenhorst Mülheim und der Fußballverein 1. FC Mülheim-Styrum. In Mülheim wurde der Industrielle Dr. Fritz Thyssen geboren.
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