FaktenDie Stadt im gleichnamigen Landkreis liegt am Unterlauf der Ilmenau im nordöstlichen Niedersachsen.
Einwohner: 71.659 (Stand September 2005)
Fläche: 70,34 km²
Bevölkerungsdichte: 1.019 Einwohner/km²
Höhe: 17 Meter über NN
SehenswürdigkeitenDer gesamte alte Stadtkern ist sehenswert. Besonders eindrucksvoll sind die Nikolaikirche, das Glockenhaus, das historische Rathaus, der Stintmarkt am Lüneburger Hafen und Kloster Lüne vor den Toren der Altstadt.
Geschichte Lüneburg wurde 956 erstmals urkundlich erwähnt. Etwa 1189 erhielt Lüneburg das Stadtrecht und wurde durch sein Salzvorkommen wichtiges Mitglied der Hanse. Ab etwa 1267 entstand das Fürstentum Lüneburg. 1371 wurden die Fürsten von den Bürgern vertrieben, die Stadt erlangte bis zum Niedergang der Hanse Wohlstand. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Lüneburg Garnisonsstadt. Nach dem 2. Weltkrieg fiel Lüneburg in das von den Besatzungsmächten neu gebildete Bundesland Niedersachsen. In der Nachkriegszeit widersetzten sich die Bürger dem geplanten Abriss der Altstadt.
Wirtschaft In Lüneburg sind viele kleine und mittelständische Unternehmen angesiedelt. Der wichtigste Wirtschaftsfaktor ist aber dank des mittelalterlichen Stadtbilds der Tourismus.
Besonderheiten
Das „Lüneburger Ratssilber“ wird im Kunstgewerbemuseum Berlin verwahrt.
Lüneburg verfügt über sehr viele Kneipen, vor allem in der Altstadt in überwiegend historischen Gebäuden.
Kulinarisch ist Lüneburg für seinen Heidschnuckenbraten und im Frühjahr für den Stint (Lachsfisch) bekannt.
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