Fakten
Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen ist Universitätsstadt, verfügt über einen wichtigen Rheinhafen und liegt beiderseits des Niederrheins.
Einwohner: 975.907 (Stand Juni 2005)
Fläche: 405,15 km²
Bevölkerungsdichte: 2393 Einwohner/km²
Höhe: 38 bis 118 Meter über NN
Sehenswürdigkeiten
Neben dem Kölner Dom als wichtigstem Bauwerk verfügt Köln über Reste römischer Bauwerke in der Innenstadt und mittelalterliche Bauten (Rathaus, Stapelhaus, Gürzenich und Overstolzenhaus). Von der Stadtmauer sind Teile und mehrere Stadttore erhalten. Das malerische Martinsviertel wurde restauriert. Die Architektur der Neustadt geht auf die preußische Zeit zurück, wurde aber durch Nachkriegsbau beeinträchtigt.
Geschichte
Als eine der ältesten deutschen Städte wurde Köln nach der Römerzeit 455 von den Franken erobert. Ab dem 10. Jahrhundert begann der romanische Kirchenbau, Köln stieg zum religiösen Zentrum auf, das 1248 im Bau des Kölner Doms gipfelte. Durch das 1259 verliehene Stapelrecht gelangte Köln zu Wohlstand. 1288 wurde Köln zur Reichsstadt erhoben, wurde Hansestadt und kam 1815 an Preußen. 1880 wurde der Kölner Dom fertiggestellt. Im 19. Jahrhundert dehnte sich Köln auf die Neustadt aus. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt durch alliierte Luftangriffe zu stark zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg fiel Köln in das von den Besatzungsmächten neu gebildete Bundesland Nordrhein-Westfalen. Durch die Gebietsreform in den 1970er Jahren wurde Köln Millionenstadt.
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftsfaktoren sind Automobilbau, Medienwirtschaft und chemische Industrie sowie Banken und Versicherungen und der Tourismus. Köln ist auch internationales Messezentrum.
Besonderheiten
Überregional bekannt ist der Kölner Karneval, der mit der Nubbelverbrennung endet.
Im Fußball ist die Stadt durch den 1. FC Köln bekannt.
Kulinarische Spezialitäten sind das Kölsch (Bier), Himmel un Ääd und Mutzemandeln.
International bekannt ist das Kölnisch Wasser.
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