Die ehemalige Hansestadt liegt im Regierungsbezirk Arnsberg an der Ruhr südlich von Bochum.
Einwohnerzahl: 57.668
Fläche: 71,4 km²
Bevölkerungsdichte: 808 Einwohner/km²
Höhe: 60-306 m ü. NN
Sehenswürdigkeiten
In der Hattinger Altstadt sind weit über hundert Fachwerkhäuser erhalten. Zu den bekannten historischen Bauwerken zählen die St.-Georgs-Kirche und das alte Rathaus am Untermarkt. Im „Bügeleisenhaus“ befindet sich das heimatkundliche Museum. Das Industriemuseum Heinrichshütte dokumentiert die frühere Bedeutung des Bergbaus. Die Altstadt ist beliebtes Ausflugsziel für das gesamte Ruhrgebiet.
Geschichte
Um 990 wurde Hattingen erstmals als Reichshof Hatneggen urkundlich erwähnt. 1554 wurde es Mitglied der Hanse. Ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts errang das landwirtschaftlich geprägte Hattingen durch Industrialisierung und Kohlebergbau wirtschaftliche Bedeutung, die Heinrichshütte sollte für mehr als hundert Jahre einer der größten Eisenverhüttungs- und Stahlproduzenten im Ruhrgebiet werden. Nach dem 2. Weltkrieg fiel Hattingen in das von den Besatzungsmächten neu gegründete Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Wirtschaft
Wie die meisten Städte Deutschlands verlor auch Hattingen seit den 1980er Jahren seine Bedeutung als Industriestadt. Die Heinrichshütte wurde 1987 stillgelegt. Von den einstmals wichtigen Industriebetrieben hat kaum einer überlebt.
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