Fakten
Die Stadt im Rhein-Kreis Neuss liegt an der unteren Erft in Nordrhein-Westfalen. In Grevenbroich leben 64.807 Einwohner (Stand Juni 2005). Die Fläche der Stadt beträgt 102,6 km². Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 632 Einwohner je km².
Sehenswürdigkeiten
Abgesehen von dem mittelalterlichen Schloss inmitten einer Parkanlage lässt sich Grevenbroich nicht gerade als Perle baulicher Sehenswürdigkeiten bezeichnen. Interessierte können sich auf Aussichtsplattformen über den Braunkohleabbau informieren.
Geschichte
Auf einer Kiesbank entstand die Burganlage „Bruche comitis“. 1297 wurde in der Siedlung Broich ein Wilhelmitenkloster errichtet. 1307 fiel die Burg mit dem Ort Jülich zu. 1311 wurde Grevenbroich erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert bauten die Grafen von Jülich die Burganlage zum Schloss um. Die Stadt entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung. Es entstand eine wichtige Textil-, Metall- und Nahrungsmittelindustrie und Braunkohlenabbau. Nach dem 2. Weltkrieg fiel Grevenbroich in das von den Besatzungsmächten neu gegründete Bundesland Nordrhein-Westfalen. Bei den kommunalen Umverteilungen der 1970er Jahre kamen zahlreiche Gemeinden zu Grevenbroich.
Wirtschaft
Grevenbroich ist wichtiger Standort der Energiegewinnung. Mit Windkraftanlagen werden alternative Energien gewonnen. Bedeutend sind auch die ansässigen Aluminiumwerke und das Recycling von Aluminium und Elektronikschrott. Die traditionelle Nahrungsmittelindustrie ist heute noch bedeutend. Grevenbroichs gutes Wirtschaftsumfeld umfasst zahlreiche Mittelstandsbetriebe.
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