Fakten
Die Kreisstadt Osthessens ist Bischofssitz und liegt am gleichnamigen Fluss zwischen Rhön und Vogelsberg im Bundesland Hessen. In Fulda leben ca. 64.000 Einwohner. Die Stadt erstreckt sich auf 104,04 km². Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 613 je km².
Sehenswürdigkeiten
Fulda verfügt über ansehnliche Bauwerke, darunter das Stadtschloss mit seinem Dommuseum (Fürstensaal), die Michaelskirche, das Adelspalais im Barockviertel, das Paulustor, die Orangerie und die Altstadt mit dem rekonstruierten Rathaus.
Geschichte
Fulda wurde 744 als Kloster gegründet, das 774 zum Reichskloster wurde. In der Folge siedelten sich Bauern und Handwerker um das Kloster an. 1019 erhielt die Siedlung das Stadtrecht. Im 12. Jahrhundert spielte der berühmte Fuldaer Urkundenfälscher Mönch Eberhard beim Aufschwung des Stifts eine Rolle. 1752 erhoben sich die Fuldaer Fürstäbte zu Fürstbischöfen, deren Macht bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts dauerte. Die Fuldaer Besitzungen gingen an Friedrich Wilhelm von Oranien-Nassau, bis die Franzosen das Gebiet besetzten. 1810 fiel Fulda zum Großherzogtum Frankfurt am Main, das nur kurz währen sollte. 1829 wurde das Bistum Fulda neu errichtet. 1866 kam Fulda zu Preußen. Nach dem 2. Weltkrieg und Neugründung des Bundesländer ging Fulda an Hessen.
Wirtschaft
Von 1945 bis zur Wiedervereinigung 1990 litt Fuldas Wirtschaft unter dem Dasein im Zonenrandgebiet, konnte sich aber in bescheidenem Rahmen als Industriestandort etablieren. Der Abzug der US-Streitkräfte 1994 bedeutete einen wirtschaftlichen Rückschlag.
Kulinarisches
Der berühmte Fuldaer Zwibbelploatz (Zwiebelkuchen) wird meist mit Kartoffelsuppe gegessen. Aufgrund der katholischen Tradition gibt es ihn heute noch vornehmlich freitags.
Sport
Im Fußball spielt der Sport-Club Borussia Fulda in der Landesliga Nordhessen.
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