FaktenDie kreisfreie Stadt liegt am Fluss Oder im Bundesland Brandenburg an der Grenze zu Polen. Hier leben ca. 63.000 Einwohner auf einer Flaäche von 147,62 km². Frankfurt/Oder hat ein Institut für Halbleiterphysik und einen bekannten Orgelbau.
SehenswürdigkeitenDie Stadt wurde Ende des 2. Weltkriegs fast völlig niedergebrannt. Sehenswert sind die
1979 rekonstruierte Marienkirche und das Rathaus.
Geschichte
Etwa um 1200 entwickelte sich an der Stelle der heutigen Stadt eine Marktsiedlung, der von Herzog Heinrich I., dem Bärtigen von Glogau, das Marktrecht verliehen wurde. Ab 1249 zogen reiche Handelsleute aus Nordwestdeutschland und Flandern zu, in Frankfurt/Oderregierten die Askanier. 1253 erhielt Frankfurt/Oder das Stadtrecht. 1328 wehrte sich die Stadt erfolgreich gegen die polnisch-litauische Belagerung. Von 1368 bis 1450 war die Stadt Mitglied der Hanse. 1506 wurde die Universität gegründet (und 1811 nach Breslau verlegt). 1631 wurde die Stadt von den Schweden angegriffen und geplündert, 1806 bis 1813 von den Franzosen besetzt. Anfang 1945 wurde die Stadt zur Festung erklärt und evakuiert, dann von den Sowjets besetzt. Die Dammvorstadt wurde zur polnischen Stadt Slubice erklärt. Ab Gründung der DDR 1952 war Frankfurt/Oder Bezirksstadt. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands ist Frankfurt/Oder kreisfreie Stadt im neu gebildeten Bundesland Brandenburg.
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