Fakten
Die westfälische Industriegroßstadt im Regierungsbezirk Arnsberg liegt im mittleren Ruhrgebiet am Hellweg zwischen Dortmund und Essen. Auf einer Fläche von ca. 145 km2 leben z.Z. 388.000 Einwohner.
Sehenswürdigkeiten
Bochum hat einige interessante Bauwerke vorzuweisen: das Rathaus aus den zwanziger Jahren mit einer riesigen Glocke davor und Brunnen und Glocken im Innenhof, die Propsteikirche St. Peter und Paul aus dem 9. Jahrhundert, die protestantische Pauluskirche aus dem 17. Jahrhundert, das zwischen den beiden Kirchen stehende Kuhhirten-Denkmal, das Zeiss-Planetarium mit dem Planetar, die Sternwarte „Cap Kaminski“ und die 1902 erbaute Jahrhunderthalle. Zur Naherholung dient den Bochumern der Kemnader See, ein Stausee an der Ruhr.
Geschichte
In einer Urkunde von 1041 soll Bochum erstmals unter dem Namen „Cofbuokheim“ erwähnt worden sein. 1321 erhielt Bochum von Graf Engelbert II. die Stadtrechte. Bochum gehörte bis 1813 zum Großherzogtum Berg. 1815 kam die Stadt zu Preußen und wurde der Provinz Westfalen zugeordnet. Ab 1926 erfolgten umfangreiche Eingemeindungen, Bochum wird Großstadt. Auf ehemaligen Zechengeländen wurden Anfang der sechziger Jahre die Opelwerke errichtet, die den Strukturwandel im Ruhrgebiet kennzeichneten. Durch die weltweite Krise der großen Automobilkonzerne könnte sich bald wieder ein Strukturwandel ankündigen.
Sport
Durch den VfL Bochum und den SG Wattenscheid 09 errang die Stadt Bedeutung im Fußball. Weitere bekannte Vereine sind die Leichtathleten des TV Wattenscheid 01 sowie die American-Football-Mannschaften Bochum Cadets und Bochum Miners.
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