Fakten
Die im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen gelegene Stadt ist ein bekanntes Heilbad am Teutoburger Wald. In Bad Salzuflen fließen die Salze und Bega mit der Werre zusammen.
Die Stadt hat eine Fläche von ca. 100km2 und eine Bevölkerung von ca. 55.000 Menschen.
Sehenswürdigkeiten
Im Stadt- und Bädermuseum ist eine große Sammlung über die Bädergeschichte der Stadt zu besichtigen. Sehenswert sind in der Stadt das Rathaus (16. Jahrhundert) und das Gemeindehaus, ein Putzbau mit Stufengiebel. Die Stadt verfügt über zahlreiche erhaltene und restaurierte Fachwerkhäuser am Markt, in der Lange Straße, in der Osterstraße und in der Ritterstraße (das heutige Hotel Arminius). Interessant sind auch die Überreste der Stadtmauer mit dem Katzenturm.
Als Heilbad verfügt Bad Salzuflen über einen außergewöhnlichen Reichtum an Thermal-, Sole- und Mineralquellen. Das große Gradierwerk am Rosengarten für Freiluftinhalationen gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Geschichte
Etwa seit Mitte des 11. Jahrhunderts war die Siedlung „Uflon“ mit einer Salzstätte bekannt. Der Salzhandel verhalf dem Ort zu rascher Entwicklung. Die Sternberger Grafen sollen die Siedlung zur Stadt ausgebaut haben, die im 15. Jahrhundert eine Ringmauer mit vier Toren und Wehrtürmen erhielt. Bis zum Dreißigjährigen Krieg florierte der Handel mit dem „weißen Gold“; es entstanden prächtige Bürgerhäuser. Salzuflen wurde erst 1914 zum „Bad“ erhoben, obwohl das fürstliche Solebad fast hundert Jahre zuvor gegründet wurde.
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