Als westlichste Stadt Deutschlands liegt Aachen an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden. Aachen hat 7 Stadtbezirke (Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster/Walheim, Laurensberg, Richterich und Aachen-Mitte), 257.348 Einwohner, 137.607 Wohneinheiten, 91 Allgemeinbildende Schulen und 28 Berufskollegs (Stand 2003).
Aachen gehört zu den ältesten Industrieregionen Europas. Tradition haben hier Textil- und Nahrungsmittelindustrie, aber auch Handelshäuser und große Dienstleister.
Sehenswürdigkeiten
In Kurzform: Aachener Dom mit der karolingischen Pfalzkapelle (Gräber von Karl dem Großen und Otto III.) und dem Domschatz, Stadtmauer, Carolus-Thermen, das Rathaus mit dem Krönungssaal, Stadttore.
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Die unzähligen historischen Gebäude, wie der Aachener Dom (UNESCO-Weltkulturerbe), das Rathaus mit den größten Historienbildern der Romantik, originalgetreuen Kopien des Säbels Karls des Großen und vielen weiteren Schätzen oder die Altstadt, locken ebenso wie die vielen Konzerte, Theater oder die pulsierende Szene der Kleinkunst. Natürlich ist auch die Bäderkultur in Aachen empfehlenswert, die 74° C heißen Quellen wussten schon die Römer zu nutzen. Nicht zuletzt sei noch die Aachener Printe erwähnt, sie ist ein Markenzeichen einheimischen Bäcker und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Geschichte
Bis zum 1. Jahrhundert siedelten die Kelten in Aachen, danach die Römer, die Aachen mit Thermen- und Tempelbauten zu einem Militärbad machten. Im 5. Jahrhundert wurde die Stadt von den Franken erobert. Im 8. Jahrhundert wurde eine karolingische Pfalz gebaut, und die Stadt wurde die bevorzugte Residenz Karls des Großen. Ab 936 war die Stadt über 600 Jahre lang der Krönungsort der deutschen Könige. 1794 bis 1814 wurde die Stadt französisch, 1815 fiel sie Preußen zu. 1930 wurde das Bistum Aachen errichtet. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt durch Luftangriffe schwer beschädigt. Nach Kriegsende fiel die Stadt in das von den Besatzungsmächten neu errichtete Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Wirtschaft
Traditionell sind in Aachen die Tuch- und Nadelfabrikation verankert. Daneben entwickelten sich bedeutende elektrotechnische, chemische, Gummi- und metallverarbeitende Betriebe. Weitere Wirtschaftsfaktoren sind die Lebensmittel- und Papierverarbeitung, die Süßwarenherstellung sowie der Kur- und Badebetrieb, dank der schwefelhaltigen Kochsalzquellen.
Kulinarisches
Printen (wer um seine Zähne fürchtet, verlangt eine Weichprinte), die Kräuterprinte gibt’s das ganze Jahr über; Reisfladen, Poschweck (süßes Ostergebäck).
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