Aach gehört zum Bundesland Rheinland-Pfalz, dem Landkreis Trier-Saarburg und liegt 271 Meter über dem Meeresspiegel. Auf einer Fläche von rund 6,95 Quadratkilometern leben ca. 1100 Einwohner (entspricht etwa 158 Einwohnern pro Quadratkilometer). Aach kann einen Eintrag in das Guinnesbuch der Rekorde vorweisen, da 1999 10 Aacher Darter 10 Stunden auf 2 Dartscheiben spielten und damit die Zahl von 511522 Punkten erreichten.
Sehenswürdigkeiten
Vor Allem laden die malerischen Naturlandschaften des Moseltals, mit ihren Ritterburgen und römischen Baudenkmälern, zu ausgiebigen Wanderungen oder Tagesausflügen ein. In Aach kann man über dies ein privates Zinnsoldaten-Museum, mit 40.000 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, besichtigen. Die Ausstellung umfasst derzeit etwa 7000 Figuren, mit denen auch historische Szenen nachgestellt werden.
Empfehlenswert ist die 1783 erbaute Pfarrkirche St. Hubertus in Aach, deren gotische Vorgängerkirche auf dem „Kirchberg“ stand und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht war.
Geschichte
Aach wurde Anno 953 erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos I. für das Trierer Stift Oeren erwähnt. Bis zur Französischen Revolution besaß das adelige Damenstift die Grundherrschaft, die Mühle, den Zehnten und das Kirchenpatronat. In den letzten Jahrhunderten lebte die Aacher Bevölkerung überwiegend von der Landwirtschaft und der Steinindustrie, für die Sandstein und Muschelkalk in zahlreichen Steinbrüchen abgebaut wurde. In der Landwirtschaft spielte der Anbau von Mostobst eine große Rolle. Als die französischen Revolutionstruppen das linksrheinische Land eroberten, verlor St. Irminen die Herrschaft. Als die Napoleonischen Zeit zu Ende ging, wurde Aach preußisch.
Nach dem zweiten Weltkrieg setzte rund um Aach eine rege Bautätigkeit ein, der Obstbau ging zurück und von der Steinindustrie ist nur noch ein Betrieb übrig.
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